Rumänien ist ein sehr vielseitiges Urlaubsland aber den meisten unbekannt. Ein herrliches Reiseland für die, die einmal dort waren, voll von gastfreundlichen Menschen, herrlichen, nahezu unberührten Landschaften und einer Freiheit und Unberührtheit, die man in Europa sonst kaum mehr findet. Rumänien hat neben der Schwarzmeerküste und unermesslichen Kulturschätzen vor allem die sehr ursprüngliche Landschaft der Karpaten zu bieten ...
Transsilvanien oder auch ‚Siebenbürgen‘ - das Land jenseits der Wälder, so zumindest die korrekte Übersetzung - liegt im Zentrum Rumäniens und ist von der Gebirgskette der Karpaten umgeben. Transsilvanien ist vielen völlig unbekannt, es sei denn in Verbindung mit den grauslichen Geschichten um den Grafen Dracula. Transsilvanien ist aber eine der interessantesten Regionen Europas was das Aufeinandertreffen von Kulturen betrifft. Es hat sich im Laufe der Geschichte unter ungarischer, osmanischer und habsburgischer Besetzung befunden. Und jede dieser Kulturen hat ihre Spuren hinterlassen. Erleben Sie mit uns die ganze Schönheit des Landes in all seiner unglaublichen Vielfalt- Ihr Urlaub wird ein unvergessliches Erlebnis werden.
1. Tag: Anreise Rumänien/Timisoara
Fahrt über Ungarn bis zur rumänischen Grenze bei Cenad und weiter nach Timisoara. Hier treffen wir unseren rumänischen Reiseleiter und fahren weiter zum Hotel.
2. Tag: Timisoara - Sibiu.
Vormittags Stadtbesichtigung in Timisoara. Während des Stadtrundgangs in Timisoara werden der Opernplatz mit der orthodoxen Kathedrale sowie die katholische Kathedrale in der Altstadt besichtigt. Danach fahren wir weiter über Lugoj, Deva (Diemrich) und Sebes (Mühlbach) nach Sibiu (Hermannstadt).
3. Tag: Sibiu – Sibiel - Sibiu
Sibiu ist eine der wichtigsten deutschen Gründungen in Siebenbürgen und war 2007 die Kulturhauptstadt Europas. Bei der ausführlichen Besichtigung sehen wir den Großen und Kleinen Ring, die Lügenbrücke und die evangelische und orthodoxe Kirche. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und wir erkunden die Stadt, welche als schönste Stadt Rumäniens bezeichnet wird. Eine Empfehlung ist der Besuch des Bruckenthal-Museums. Am frühen Abend Fahrt nach Sibiel, einem typisch rumänischen Dorf in der Nähe. Hier sind wir bei einer Bauernfamilie zum Abendessen mit Wein und Schnaps eingeladen. Übernachtung in Sibiu.
4. Tag: Sibiu – Biertan – Sighisoara - Predeal
Nach dem Frühstück Fahrt nach Biertan (Birthälm), die größte Kirchenburg aus Siebenbürgen. Bis in die zweite Hälfte des 19.Jahrhunderts Sitz der evangelischen Bischöfe Siebenbürgens. Weiter nach Sighisoara (Schässburg), Rundgang in der pittoresken, mittelalterlichen Burg. Wir sehen den Uhrturm (Geschichtsmuseum der Stadt) und einer der neun Wehrtürme des ehemaligen Befestigungssystems und die Bergkirche. Eine Attraktion ist auch das Haus in dem der walachische Fürst Vlad Dracul, Vater von Vlad Tepes (Vlad der Pfähler) gewohnt hat. Anschließend fahren wir über Rupea (Reps) und an Brasov (Kronstadt) vorbei nach Predeal.
5. Tag: Predeal – Peles – Brasov– Bran - Predeal
Der heutige Vormittag ist der Hohenzollern-Familie gewidmet, wir fahren nach Sinaia. Hier wird das Schloss Peles besichtigt, die ehemalige Sommerresidenz der königlichen Familie. Die Gesamtanlage - Schloss Peles, Schloss Pelisor und
der königliche Sitz Foisor – unterscheiden sich in stilistischer Hinsicht sehr viel und spiegeln die Veränderung der Mentalität und des Geschmacks innerhalb eines Jahrzehnt wieder. Die herrliche Lage in der waldreichen
Landschaft wird uns begeistern. In Brasov (Kronstadt) sehen wir die Schwarze Kirche, den alten Rathausplatz und die orthodoxe Kirche in der Altstadt. Danach Fahrt zur nicht weit entfernten Burg Bran (Törzburg) mit Besichtigung. Wenn auch als „Dracula-Burg“ bekannt, hat sie für die zweite königliche Familie eine wichtige Rolle gespielt. Ursprünglich wurde die Burg errichtet um den Handelsweg zwischen Siebenbürgen und der Walachei zu überwachen. Danach zurück nach Predeal.
6. Tag: Predeal – Bukarest - Tulcea
Nach dem Frühstück Abfahrt nach Bukarest, die Hauptstadt Rumäniens. Während der Stadtrundfahrt sehen wir u.a. die Patriarchenkirche, das Parlamentsgebäude (zweitgrößtes Verwaltungsgebäude der Welt) und den Revolutionsplatz.
Die Besichtigung des Dorfmuseums bringt uns die Baukultur des Landes näher. Es zählt zu den ersten und größten Freilichtmuseen Europas und zeigt auf 15 Hektar ca. 300 Bauten (größtenteils Original-Häuser) aus allen Ecken des Landes. Anschließend Weiterfahrt nach Tulcea, das „Tor zum Donaudelta“.
7. Tag: Donaudelta
Heute entdecken wir das Donaudelta. Vogel- und Fischparadies und eines der wichtigsten touristischen Gebiete Rumäniens. Zwei Mündungsarme umschließen eine einzigartige Landschaft, ein Labyrinth von Kanälen und Seen. Ein dritter Mündungsarm durchquert diese einzigartige Landschaft von Westen nach Osten und fließt in das Schwarze Meer. 13.000 Menschen leben hier auf kleinen Inseln, aus Fluss- und Meersandbänken gebildet, 150 Fischarten bevölkern Lagunen und Küstengewässer und über 300 Vogelarten nisten in der größten Schilflandschaft der Erde. Die Schifffahrt ins Donaudelta ermöglicht uns diese herrliche Landschaft kennenzulernen. Rückkehr ins Hotel.
8. Tag: Tulcea/Donau – Bukowina
Vormittags Fahrt nach Galati. Hier überqueren wir die Donau mit der Fähre und fahren weiter über Tecuci, Bacau und Piatra Neamt bis zum Kloster Agapia. Hier war bis vor kurzer Zeit eines der größten Klöster aus diesem Teil Europas, mit
mehr als 1000 Nonnen und Novizen. Wir sehen die herrliche Klosteranlage mit üppigen Blumen, die Teppichknüpferei sowie die kleinen Häuser des Ortes. Danach Weiterfahrt bis in den nördlichen Teil der Moldau, auch unter dem
Namen Bukowina bekannt. Übernachtung im Raum Bukowina.
9. Tag: Klösterrundfahrt
Es sind vier Klöster und eine Dorfkirche die von der UNESCO für die Einzigartigkeit der Außenwandmalereien die Auszeichnung den “Goldenen Apfel” bekommen haben. Drei davon werden wir heute kennenlernen. Es sind die Klöster Moldovita, Sucevita und Voronet. Obwohl die Thematik der Malereien ähnlich ist, trägt jedes Kloster
seine Eigenheiten. Für das “Jüngste Gericht”, die Westwandmalerei, wird Kloster Voronet auch “Capella Sixtina” aus Rumänien genannt. Die Region Bukowina ist auch für ihre Keramikherstellung bekannt. Es lohnt ein kurzer Stopp beim Keramikzentrum in Marginea. Übernachtung im Raum Bukowina.
10. Tag: Bukowina – Tihuta Pass – Cluj Napoca – Oradea
Nach dem Frühstück fahren wir über die Ostkarpaten. Am Tihuta Pass können wir die atemberaubende Landschaft bei einem Stopp bewundern. Danach fahren wir weiter über Bistrita (Bistritz) nach Cluj Napoca (Klausenburg). Stadtbesichtigung in Cluj, eine Stadt, deren Architektur von den k.u.k. Zeiten deutlich beeinflußt wurde. Der Stadtrundgang beginnt bei der katholischen Michaelskirche, geht weiter entlang der ehemaligen Wehrmauer, bis zur orthodoxen Kathedrale. Anschließend fahren wir weiter über die nicht so hohen Westkarpaten nach Oradea (Grosswardein).
11.Tag: Oradea - Salzburg
Nach dem Frühstück treten wir mit vielen, unvergesslichen Eindrücken die Heimreise an.